13 Jahre kein Gold – dieses Land ändert alles: Zentralbanken kaufen wie nie zuvor
Im neuesten Update des YouTube-Kanals axinocapital ordnet Moderator Jan Wilhöf die aktuellen Goldkäufe der Zentralbanken ein – und liefert dabei eine echte Überraschung: Eine große Zentralbank kehrt nach 13 Jahren Pause zum Gold zurück. Ich fasse die Kernaussagen des Videos zusammen und ordne ein, was gesichert ist und was (noch) Spekulation.
Direkt zum Video: youtube.com/watch?v=MABL4eC9Vp8
1.China kauft massiv den Dip
Trotz historisch hoher Goldpreise und eines jüngsten, leichten Kursrückgangs kauft die chinesische Zentralbank laut dem Video weiterhin kräftig nach und nutzt gezielt den Kursrücksetzer. Zusätzlich importiert die chinesische Bevölkerung enorme Mengen an physischem Gold – obwohl China selbst zu den größten Goldproduzenten der Welt zählt. Wilhöf vermutet zudem, dass die tatsächlichen chinesischen Käufe die offiziell gemeldeten Zahlen um ein Vielfaches übersteigen.
2.Globaler Trend: Zentralbanken kaufen wie nie zuvor
Die weltweiten Goldkäufe der Zentralbanken sind laut Video auch im Mai 2026 weiter gestiegen. Aktuelle Umfragen sollen zeigen, dass 45 % aller Zentralbanken ihre Goldreserven aktiv aufstocken wollen – ein historischer Höchstwert. Nur rund 1 % denke über Verkäufe nach. Als Haupttreiber nennt das Video den Vertrauensverlust in das US-Dollar-dominierte Papiergeldsystem.
- Aktive Käufer: Polen, Usbekistan, Tschechien und Singapur bauen ihre Goldreserven laut Video derzeit stark aus.
- Ausnahmen: Russland und die Türkei gehören zu den wenigen Ländern mit zuletzt leichten Netto-Verkäufen.
3.Die Überraschung: Südkorea steigt wieder ein
Der titelgebende Aufhänger des Videos: Die Bank of Korea, Südkoreas Zentralbank, hat 13 Jahre lang kein Gold mehr gekauft. Laut aktuellen Medienberichten, auf die sich das Video beruft, hat die Bank nun jedoch Konten für Gold-ETF-Investitionen eröffnet und bereitet sich darauf vor, wieder aktiv Gold anzuhäufen. Sollte sich das bestätigen, wäre das ein bemerkenswertes Signal – gerade weil Südkorea über Jahre als eher zurückhaltend bei Goldreserven galt.
4.Marktstimmung: Papiergold vs. physisches Gold
Der Moderator betont, dass die derzeitigen Schwankungen und kurzfristigen Kursdrückungen vor allem auf dem Papiergoldmarkt (Futures, ETFs) stattfinden – physisch verkaufe hingegen kaum jemand. Aus dieser Diskrepanz zwischen Papier- und Realmarkt leitet Axino Capital die These ab, der Goldmarkt stehe strukturell erst am Anfang eines langfristigen Bullenmarktes, getragen vom Wandel im globalen Geldsystem. Anleger bräuchten dafür allerdings Geduld und eine Toleranz für Volatilität.
5.Kurznews: ADX Energy steigert Produktion im Wiener Becken
Am Ende des Videos wird eine Unternehmensmeldung zu ADX Energy erwähnt, einem Small-Cap-Öl- und Gasunternehmen, an dem Axino Capital nach eigenen Angaben selbst beteiligt ist. Demnach konnte das Unternehmen seine Öl- und Gasproduktion im Wiener Becken (Österreich) um 35 % steigern und exploriert derzeit weitere Gasvorkommen, um die europäische Energieversorgung zu unterstützen.
Mein Fazit
Der strukturelle Trend ist real und gut belegbar: Zentralbanken kaufen so viel Gold wie seit Jahrzehnten nicht mehr, und die Motivation – weniger Abhängigkeit vom US-Dollar-System – ist nachvollziehbar dokumentiert. Ob Südkorea tatsächlich wieder einsteigt und wie sich der Goldpreis kurzfristig entwickelt, bleibt trotzdem offen. Für die eigene Vermögensstruktur heißt das: Der langfristige Nachfragetrend der Notenbanken ist ein Baustein unter mehreren – keine Garantie und kein Ersatz für eine breit gestreute Strategie.
Quelle: