Wo hängt eigentlich der Hammer?
Ein Blick zurück auf das „liberale Familienfest“ bei Markus Lanz.
Ein liberales Familienfest der etwas anderen Art
Wenn Politiker sich gegenseitig mit der Frage konfrontieren, „wo der Hammer hängt“, ist das selten ein Zeichen für ein harmonisches Kaffeekränzchen. In der jüngsten Ausgabe von Markus Lanz durften wir Zeugen eines parteiinternen „Familienfestes“ der FDP werden, das eher an ein Gewitter erinnerte als an eine sanfte Brise.
Spontan, aber nicht aus der Luft gegriffen
Marie-Agnes Strack-Zimmermann – nun ja, „spontan“ ist das neue „schon seit zwei Wochen im Kopf“. Sie hat den Hammer zwar nicht direkt auf den Tisch geknallt, ihn aber medial so geschickt in die Werkzeugschublade verfrachtet, dass Wolfgang Kubicki sichtlich überrascht aus der Wäsche guckte.
Die „Brandmauer“ – Jetzt auch als Popanz-Variante
Das absolute Highlight war das rhetorische „Knallbonbon“ um die Brandmauer zur AfD. Während Kubicki laut Kritikern wohl nur ein bisschen am rechten Rand blinken wollte, interpretierte die Parteibasis das als Gefahr. Ist das ein Spiel mit dem Feuer oder der Versuch, bürgerliche Wut zurückzuholen?
Fazit
Eines ist sicher: Wenn die FDP das nächste Mal zum Parteitag lädt, sollten wir uns alle Popcorn bereitlegen. Denn wenn der Hammer erst einmal in der Schublade liegt, beginnt der eigentliche Kampf um die Ausrichtung erst – und der wird vermutlich weniger lustig als die Vorstellungsrunde.
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