Manuel Grotz
Manuel Grotz Privatanleger · Aktionärsforum Bodensee

Lifestyle · Sommer & Genuss · Lesezeit ca. 5 Min.

DIY-Aperol aus der eigenen Küche: Warum der „Lege Spritz“ dem Original den Rang abläuft

Der Sommer ist da – und was passt besser zu lauen Terrassenabenden als ein eiskalter, leuchtend orangefarbener Aperol Spritz? Doch was, wenn die Flasche leer ist oder du Lust auf ein geniales Küchen-Experiment hast? Inspiriert von der ZDFbesseresser-Challenge mit Sebastian Lege zeige ich dir, wie du den Kult-Bitterlikör erstaunlich einfach selbst nachbaust. Der Clou: Die Geheimzutat liegt im Gemüseregal – Chicorée.

Video: die Original-Challenge mit Sebastian Lege (Quelle: YouTube/ZDF)

Die geniale Idee dahinter

Der echte Bitter-Likör zieht seine charakteristische Herbe unter anderem aus Chinarinde und Rhabarberwurzel – Zutaten, die kaum jemand zu Hause hat. Sebastian Leges Trick: Die natürliche, leicht zugängliche Bitterkeit von Chicorée übernimmt genau diese Rolle. In der Blindverkostung war Host Florian im Original verblüfft, wie nah der „Chicorée-Aperol“ geschmacklich und vor allem geruchlich am Markenprodukt liegt. Aus Spaß tauften die beiden den Drink „Der Lege“.

Warum die DIY-Variante das Original schlägt

„Besser“ heißt hier nicht, dass die Marke schlecht wäre – sondern dass die selbstgemachte Version in den entscheidenden Lifestyle-Punkten gewinnt:

1. Volle Kontrolle über den Geschmack. Dir ist das Original zu süß? Zu wenig herb? In der DIY-Version bestimmst du das Verhältnis von Bitterkeit und Süße – etwas, das dir keine fertige Flasche bietet.
2. Du weißt, was drin ist. Keine undurchsichtige Zutatenliste: Du entscheidest selbst über Aroma, Farbe und Zuckermenge. Wer mag, reduziert den Zucker oder lässt die Lebensmittelfarbe ganz weg.
3. Der unschlagbare Spaß- und Angeber-Faktor. Einen Kult-Drink aus Chicorée selbst zu bauen und Gäste in der Blindverkostung zu verblüffen – dieses Erlebnis bekommst du mit keiner gekauften Flasche. Das ist gelebter Lifestyle, kein bloßer Konsum.
4. Die Kostenrechnung. Chicorée, Zucker und ein neutraler Wodka sind günstig – und ergiebig. Wer öfter Spritz trinkt, fährt mit der Eigenproduktion spürbar günstiger.

Ehrlich bleibt ehrlich: Das Original hat ein etwas komplexeres Kräuterprofil – das räumte schon die TV-Challenge ein. Aber aufgegossen mit Prosecco, Sprudel und einer frischen Orangenscheibe ist der Unterschied im fertigen Spritz kaum noch auszumachen. Und genau da wird er getrunken.

Das Rezept zum „Lege Spritz“

Hier ist die komplette Anleitung als interaktive Rezeptkarte. Stell mit dem Regler einfach die Anzahl deiner Gläser ein – alle Mengen rechnen sich automatisch um.

🍹 „Der Lege“ – DIY-Spritz

10Gläser

Zutaten

  • Chicorée1,5 Stück
  • Zucker200 g
  • Wasser150 ml
  • Orangenaroma / Orangenöl1 TL
  • Wodka (neutraler Alkohol)150 ml
  • Salz1 Prise
  • Lebensmittelfarbe rot/gelbnach Bedarf

Zubereitung

  1. Bitter-Basis: Chicorée klein schneiden, im Wasser kräftig auskochen, bis die Bitterstoffe gelöst sind. Durch ein feines Sieb klar absieben.
  2. Sirup kochen: Sud mit dem Zucker aufkochen, aufsteigenden Schaum und Trübstoffe abschöpfen – für einen klaren Likör.
  3. Aromatisieren & färben: Vom Herd nehmen, Orangenaroma und Salz einrühren, mit roter und gelber Lebensmittelfarbe auf Aperol-Orange bringen. Vollständig abkühlen lassen.
  4. Prozente zugeben: Kalten Sirup mit Wodka verrühren, abschmecken (zu wenig bitter? puren Chicorée-Saft nachdosieren), in eine saubere Flasche füllen.
  5. Servieren: Auf Eis mit Prosecco und Sprudel aufgießen (3:2:1), Orangenscheibe dazu. Zum Wohl!

Basisrezept für 10 Gläser. Hält gekühlt mehrere Wochen. Enthält Alkohol – nur für Erwachsene, Genuss in Maßen.

Fazit

Der „Lege Spritz“ ist mehr als ein Spartrick – er ist ein kleines Statement: selbst machen statt nur kaufen, anpassen statt hinnehmen, überraschen statt langweilen. Probiere es beim nächsten Grillabend aus und lass deine Gäste raten, was im Glas ist. Die Chance ist groß, dass niemand auf Chicorée tippt.

Hast du das Rezept ausprobiert? Schreib mir in die Kommentare, ob deine Gäste den Unterschied bemerkt haben!

Hinweis: Dieser Beitrag ist als Lifestyle-/Genussbeitrag zu verstehen und von der TV-Challenge mit Sebastian Lege (ZDFbesseresser) inspiriert; das eingebettete Video liegt beim jeweiligen Urheber (ZDF/YouTube). „Aperol“ ist eine eingetragene Marke des jeweiligen Herstellers – dieses Rezept ist eine eigenständige, hausgemachte Nachbildung und steht in keiner Verbindung zum Markeninhaber. Der Drink enthält Alkohol und ist ausschließlich für Erwachsene bestimmt. Genuss in Maßen.

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